09.09.2019

Unkonventionelle Lösungen

Im Interview mit Martin Birrer, Innenarchitekt und Szenograf Martin Birrer Design GmbH

Museum Burghalde Lenzburg

Das Museum Burghalde in Lenzburg wurde in einer umfassenden Sanierung während zwei Jahren umgebaut und präsentiert sich seit Oktober 2018 als ein modernes und zeitgemässes Museum. Eine umfassende Dauerausstellung präsentiert Themen der Stadtgeschichte Lenzburg und beherbergt wichtige archäologische Funde des Kantons Aargau. Die Ausstellungsmöbel haben einen hohen Komplexitätsgrad – Objektpräsentation, Grafik, Medien und interaktive Elemente sollen zu einem stringenten Ganzen verschmelzen und die Geschichten und Themen auf einfache und unterhaltsame Weise zugänglich machen. GLAESER fand für die anspruchsvolle Aufgabenstellung unkonventionelle Lösungen.

Herr Birrer, was war das Ziel beim Umbau des Museums Burghalde?
Verantwortlich für die Innenarchitektur und die Szenografie bestand für uns die Herausforderung zuerst darin, eine grosszügige und neutrale Raumsituation für die neue Dauerausstellung zu schaffen. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Architekturbüro und der Denkmalpflege wurde das historische Gebäude mit minimalen Eingriffen klar strukturiert und mit einem konsequenten Farb- und Materialkonzept beruhigt.

Was zeichnet den Innenausbau und die Szenografie aus?
Das Konzept besteht aus den drei Gestaltungselementen «Wände», «Rauminstallationen» und «Raumbilder». Die Wände erzählen in einer chronologischen Abfolge die Geschichte Lenzburgs von der Vergangenheit bis heute. Interaktive Elemente und moderne Medien ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zu den historischen Themen. Hightlight-Objekte sind in jedem Raum zu spannenden Objektinstallationen zusammengeführt. Als drittes Element sind grosszügige Raumbilder in jedem Saal eingebaut, welche eine stimmige Atmosphäre erzeugen.

Was dürfen Besucherinnen und Besucher erwarten?

Den vollständigen Beitrag finden Sie im G-Style 16.

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